5 Tipps für eure freie Trauung – damit euer Tag wirklich euch gehört
Eine freie Trauung ist einer der persönlichsten Momente eures Lebens. Sie ist nicht an Regeln gebunden, nicht an Traditionen, nicht an Konventionen. Alles darf, nichts muss. Und genau das macht sie so besonders – und manchmal auch ein wenig überwältigend.
Viele Paare fragen mich: Wie schaffen wir eine Zeremonie, die sich wirklich nach uns anfühlt?
Hier findest du fünf wertvolle Tipps aus meiner Arbeit als freier Trauredner – damit eure Trauung genau den Klang bekommt, der zu euch passt.
1. Eure Geschichte ist das Herzstück
ede freie Trauung lebt von eurer Geschichte. Von den kleinen Momenten, vom Lachen, vom Mut, von all dem, was euch zu einem „Wir“ gemacht hat.
Stellt euch ein paar Fragen:
Welche Augenblicke haben euch geprägt?
Wann wusstet ihr: „Mit dir.“?
Was schätzt ihr am anderen am meisten?
Je mehr ihr eurem Redner erzählt, desto persönlicher, echter und berührender wird die Zeremonie. Es geht nicht um Perfektion – es geht um euch.
2. Wählt Rituale, die eure Liebe widerspiegeln
Ein Ritual ist kein Pflichtpunkt, sondern eine Möglichkeit. Eine Chance, eure Verbindung sichtbar zu machen.
Schöne Rituale, die Paare oft besonders lieben:
das Entzünden einer gemeinsamen Kerze
eine Weinkiste mit persönlichen Briefen
eine Sandzeremonie
das Pflanzen eines kleinen Baumes
Wichtig ist: Ein Ritual passt dann, wenn es sich für euch stimmig anfühlt – nicht, weil es gerade im Trend ist.
3. Musik schafft Stimmung – eure Stimmung
Musik ist das unsichtbare Band einer Trauung. Sie trägt, verbindet und erzählt, bevor ein Wort gesprochen wird.
Wählt Lieder, die wirklich etwas in euch bewegen – nicht die „üblichen Klassiker“, wenn ihr sie nicht fühlt.
Fragt euch:
Welche Lieder begleiten euch schon lange?
Bei welchem Song schaut ihr euch automatisch an?
Welche Musik erinnert euch an gemeinsame Reisen, Abende, Neuanfänge?
Eine Anregung, die ich gerne mit vorschlag:
Zum Einzug etwas Schönes.
Zum Ja-Wort etwas Romantisches
Zum Auszug etwas “lockeres” Richtung “Party”.
Die richtigen Lieder machen eine freie Trauung nicht nur schöner – sie machen sie einzigartig.
4. Trauversprechen: Es muss nicht perfekt sein, nur echt
Viele Paare haben Respekt vor diesem Moment. Plötzlich sollen Worte ausdrücken, was ein Leben lang halten soll.
Mein wichtigster Tipp: Versucht nicht, den Ozean in eine Tasse zu gießen.
Es reichen ein paar echte Sätze. Ein Erinnerungsmoment. Ein Gefühl.
Und wenn ihr eure Gelübde lieber nicht öffentlich sprechen möchtet – es gibt wunderschöne Alternativen: private Gelübde, gemeinsame Versprechen, vorformulierte „Ja“-Worte.
Wichtig ist nur eines: Der Moment gehört euch.
5. Vertraut eurem Bauchgefühl – und eurem Redner
Die freie Trauung ist kein Bühnenprogramm. Kein Pflichtablauf. Sie ist ein Geschenk: ein Moment des Ankommens, des Innehaltens, des Fühlens.
Vertraut darauf, dass ihr wisst, was richtig ist.
Und vertraut darauf, dass euer Redner euch durch die Zeremonie trägt.
Gemeinsam findet ihr die Worte, die eure Liebe beschreiben – warm, echt und voller Leben.
Fazit: Eure Trauung darf so sein, wie ihr seid
Leise oder laut. Voller Lachen oder voller Tiefe. Mit Ritualen oder ganz pur.
Es gibt keinen „richtigen“ Weg – nur euren.
Wenn ihr Fragen habt oder euch eine Zeremonie wünscht, die eure Geschichte trägt, meldet euch gerne bei mir.
Gemeinsam schaffen wir einen Moment, der bleibt – von Herzen, für euch.

